Golosa im Messefieber

Hallo zusammen!

Boah, ich weiss gar nicht mehr, wo mir der Kopf steht! Seit die Vorbereitungen für diese Publikumsmesse Luga laufen,geht es hier zu und her wie in einem Bienenhaus. Eigentlich verstehe ich nicht so ganz, was die ganze Hektik soll.

Da werden Werbemittel besprochen, kreiert und in Auftrag gegeben. Verbrauchsmaterial wird überprüft, nachgezählt, nachbestellt und abgehakt. Packliste und Einsatzplan für die Helfer wird erstellt und ausgefüllt. Speditionen werden angefragt, Paletten umgebeigt und graue Boxen werden gepackt. Jeden Tag bringt der Pöstler neue Pakete mit unbekanntem Inhalt. Auf meine Nachfragen hin heisst es immer nur: ” Du wirst es noch früh genug sehen, Geduld, Geduld.”

Bei einem Paket konnte ich aber einen Blick erhaschen und bevor dieses wieder versorgt wurde, habe ich es geschafft ein Bild zu machen:Fruchtbonbons im Golosa-Look

Das sind doch…. ja genau, Bonbons! Ich konnte nicht wiederstehen und habe mir zwei drei Stück stibitzt, um sie zu probieren. -lecker!- Was haben diese Bonbons wohl mit dieser Messe zu tun ? Ich werde es herausfinden.

Per Zufall stiess ich bei einem meiner Sreifzüge durch die “Golosa-Prärie” auf diesen tollen Blumenstrauss:

Was es hiermit auf sich hat, kann ich mir recht gut vorstellen, dehsalb verrate ich es Euch nicht. :-)

Bei einer Neuheit war ich von Anfang an mit dabei und habe die gesamte spannende Entwicklung mitverfolgt: das Golosa-Würfelspiel: Da es keine blauen Samtbezogenen Würfelbretter zu kaufen gibt, “pimpt” man es halt selber mit blauem Filz. Schliesslich soll ja auch alles zu einander passen. Die Würfelseiten sind auch selber kreiert und angebracht worden. Nun noch einen Golosa-Kleber auf den X-Tra Würfelbecher und der Spass kann beginnen!Golosal!  Würfelt man zwei Golosa Flaschen in einem Wurf, gewinnt man ein Gratis Golosa 0.5 l. – Wie viele Besucher werden wohl ihr Glück versuchen?

Mein Meister ist schon ganz nervös, ob auch alles wieder gut klappt. Dabei laufen die Vorbereitungen  wie am Schnürchen und es besteht also überhaupt kein Grund für seine Nervosität?! “Das ist einfach so”, erklärt mir mein Meister. Bis am Stand alles fertig aufgestellt, dekoriert und bereit sei, habe er wie eine Art Lampenfieber. Letztes Jahr, so erzählte er mir, sei er derart nervös gewesen ohne es zu merken, dass er fast zusammengeklappt wäre. Nach einem entspannenden Bad, einem guten Essen und 8 Stunden Schlaf, war das ”Nervositäts-Virus” besiegt. Ich wünsche ihm dieses Jahr mehr Ruhe und Gelassenheit. :-)

Ich freue mich auf jeden Fall darauf, mit meinem Meister die diesjährige Messe erleben zu dürfen und bin auf viele neue Gesichter und Geschichten gespannt. “See you there!” :-)

High, ich habe gesprochen!

Euer Chief Hempwater

 

 

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Freunde und Weggefährten von GOLOSA Teil 1

Hallo liebe Golosa-Fans und alle die es werden wollen!

Baumi ist ein guter Freund aus “Hanf-Kampf”-Zeiten und war vom ersten Moment an begeistert vom Hanfwasser.

Barchef Baumi, KUFA 03.2012Als Bar-Chef der KUFA Lyss  und auch als  Hanfbar-Verantwortlicher an der Cannatrade.ch hat er so manchen tollen Mix-Drink mit Golosa gezaubert. Mein Meister hat mir von unvergesslichen Degustationsrunden nach Feierabend an der Hanfbar erzählt. ;-) . Auf jeden Fall ist “Baumi” der ultimative Golosa-Mix-Experte. Wenn ihr wissen wollt, mit was allem man Golosa mixen kann, dann wendet euch vertrauensvoll an ihn.

Hier nun seine Antworten auf meine Fragen:

Was hast Du mit Golosa zu tun und wie kam es zur Zusammenarbeit?

Verkauf in der KUFA Lyss.– Langjährige Freundschaft.

Wie würdest Du GOLOSA mit eigenen Worten beschreiben? 

Golosal!

Was gefällt Dir an GOLOSA?

Es gibt nicht besseres gegen Kater als GOLOSA :)

Hast Du den Sunshine-Effect schon erlebt und wie würdest Du ihn beschreiben?

Jep, hab ich :) doch das wollt ihr nicht wissen :)

Mit welcher Persöhnlichkeit (lebend oder tot) wolltest Du schon immer mal einen Kaffee trinken? 

Joss Stone oder Manu Chau, bin da nicht so wählerisch :)

Wenn ich so magisch wäre wie mein Kollege Aladin, dann könnte ich Dir auch drei Wünsche erfüllen,- welche wären das?

Legalisieren !!!, dass die Herren Blocher/Mörgeli/Amstutz ab sofort schwarze Hautfarbe kriegen !!!;  Atomstrom und Militär auf der ganzen Welt abschaffen!!!

Angenommen, die Welt würde tatsächlich im Dezember dieses Jahres untergehen, wie würdest Du dich darauf vorbereiten?

1 Tray GOLOSA, 1 Karton Wodka, 1 Karton Wein, Trockenfleisch und Brot, 1 Sack Sunnshine Blüten und ein bis zwei Kilo schweizer Schokolade ;)

Welche Frage hättest Du schon immer mal gerne beantwortet, nur wurde sie Dir bisher nie gestellt?

Sorry, weiss echt nicht.

Ich danke Baumi für seine Antworten und freue mich sehr, einen so liebenswerten Menschen kennengelernt zu haben. 

Weitere Freunde und Weggefährten folgen, bis dahin wünsch ich Euch eine gute golosiale Zeit.

 

 

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Mamma mia, was für eine Auswahl an Lebensmitteln!

Ciao a tutti!

Ich bin immer noch ganz von der Rolle, so beeindruckt bin ich von eurer Auswahl an Lebensmitteln! Um überhaupt einen kleinen Überblick zu bekommen, habe ich mich zusammen mit meinem Meister daran gemacht, als Erstes Spezialitäten und Feines aus der Italienischen Küche näher anzuschauen, da ihm diese wohl sehr zu schmecken scheint und von seiner Lebenspartnerin, die übrigens zur Hälfte Italienerin ist, oft gekocht wird.

Die Italiener fangen Ihre Mahlzeiten meist mit einer Vorspeise, dem “Antipasto” an. Antipastos gibt’s in unzähligen Variationen, wie z. B. grüne oder schwarze Oliven, welche mit Olivenöl und Gewürzen mariniert sind dazu gibt’s Parmesankäse-Splitter mit Salami, Coppa und Parmaschinken. Grillierte und mit Olivenöl marinierte Gemüsesorten wie Auberginen, Peperoni und Zuchini werden angeboten oder Bruscette, das ist getoastetes Brot mit Olivenöl, Knoblauch und Tomatenwürfeln.

Mit einem Weichkäse, den sie Mozzarella nennen, werden verschiedene Salate und auch warme Gerichte bereichert. Diesen Mozzarella gibt es in verschiedenen Variationen: aus Kuhmilch oder aus Büffelmilch, mal rund , mal eckig, geräuchert oder luftgetrocknet. Eine Mozzarella-Spezialität aus Puglia nennt sich ” Burrata” und ist eine göttliche Kombination aus einer dünnen Mozzarella-Schicht, welche als Sack geformt, und mit einer Mischung aus kleinen Mozzarella-Fäden mit Rahm befüllt wird, besteht. Anschliessend wird das Ganze oben zusammengeschnürt.zwei wunderbare Burrate in Blättern

Diese Burrata kann man salzig, mit etwas Ruccolasalat, Olivenöl und ein paar Scheiben Parmaschinken geniessen. Oder auch in Süsser Variante wie z.B. mit Orangenscheiben oder frischen Ananasscheiben unterlegt, schlemmen.                                                                - Seit ich diese Spezialität entdeckt habe, bin ich ganz verrückt danach.

Der nächste Gang “il Primo” besteht meist aus einem Teller Pasta. Allein die unzähligen  Formen und Farben verwirren mich schon völlig. Hinzu kommt noch, dass Pasta auf fast unbegrenzt viele Arten zubereitet werden kann; Spaghetti mit Tomatensauce, Lasagne al Forno, Cannelloni alla Fiorentina, Tortellini a la Panna, Tagliatelle al Salmone und, und, und… ich könnte noch lange aufzählen und schwelgen. Ich persönlich bin ganz begeistert von Pasta. Die verschiedensten Formen und Variationen sind sehr beeindruckend und inspirieren zu neuen Kreationen.

Tagliatelle alla Bolognese

Tagliatelle alla Bolognese

Als dritter Gang “il Secondo” kommt meist etwas Fisch oder Fleisch auf den Teller, mit wenig Beilage, z.B.  grillierter Fisch mit Gemüse,  Scaloppine al limone mit Bratkartoffeln, Saltimbocca alla Romana mit Steinpilzrisotto, und so weiter und so fort, auch hier ist die Auswahl vielfältig und es gibt immer wieder neues zu entdecken.

Und dann gibt’s da noch Pizza. Mein Meister hat mir erklärt, dass ich euch zur Pizza nix erklären muss, da Pizza nebst Spaghetti das wohl bekannteste und beliebteste italienische Essen ist. Ich liebe die Pizza mit ganz dickem Brotboden, so wie sie die Italiener zu Hause machen. Aaah! Es gibt nichts schöneres, als wenn’s in der ganzen Wohnung nach Pizza duftet.

Jetzt hätt ich vor lauter im Pizza-Rausch schwelgen fast den Faden verloren…  :-)

Nach dem sogenannten “Secondo” ist natürlich noch nicht Schluss. Es folgt ein Stück Käse wie Provolone etc. oder etwas Süsses wie z.B. un Gelato (ein Eis), eine Panna Cotta oder ein Tirami-Su als Abschluss. Dazu wird meist ein Espresso und/oder ein Grappa getrunken und in Geselliger Runde gehockt und geredet. So ein oppulentes italienisches Essen kann auch noch mehr Gänge beinhalten und vom Mittag bis zum Abend dauern. Das Essen ist selbstverständlich immer von tollem Wein begleitet, doch diesem Thema werde ich bei Gelegenheit ein separates Blog widmen.

Madonna mia! Diese Italiener verstehen es zu geniessen! Chief Hempwater wünscht Euch BUON APETITTO!

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War on Cannabis

Seid gegrüsst, liebe Erdbewohner!
Es gibt vieles auf Eurem Planeten, dass ich nicht verstehe. Völlig verständnislos habe ich Euer Verhalten der Hanfpflanze gegenüber zur Kenntnis nehmen müssen. In meiner Heimat wird die Hanfpflanze nämlich sehr geschätzt und vielseitig verwendet. Schliesslich kann diese Pflanze wesentlich mehr als nur berauschen. Doch davon erzähle ich Euch ein anderes Mal. Ich bin völlig perplex und verstehe überhaupt nicht, wieso gewisse Menschen auf dieser Erde einen so erbitterten Krieg gegen diese Pflanze führen.
Nach genauerer Betrachtung der Lage, geht es meiner Meinung nach vor allem um Macht, Geldgier und  darum, die Kontrolle über die Mehrheit der Menschen zu haben und zu halten. Sind die Menschen verängstigt und verunsichert, sind sie leichter zu kontrollieren und zu manipulieren. Darum jagt eine Hetzkampagne  die Nächste. Damit der Mensch immer etwas Angst hat ( je mehr desto besser) und gar nicht auf die Idee kommt, etwas ändern zu wollen oder zu können. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, werden immer wieder Studien über Studien veröffentlicht, welche sich alle paar Jahre wiedersprechen, um die Menschheit  komplett zu verwirren.
Zum Beispiel die Schweiz:  Ende der neunziger Jahre im alten Jahrtausend herrschte ein richtiger Aufbruch in der Gesellschaft, die Illegalität der Hanfpflanze wurde immer mehr hinterfragt und die Eidgenössische Gesundheitskommission gab 1999 einen Cannabis-Bericht in Auftrag. http://www.chanvre-info.ch/info/de/Cannabisbericht-1999-de-pdf.html . Mutige Pioniere hatten versucht, einen gangbaren Weg aufzuzeigen, indem sie Regulierungen für einen möglichen legalen Markt aufstellten und Steuern vorschlugen. http://www.hanflegal.ch/wiki/_media/verein_li/li27_0903_3637.pdf
Doch der Staat wollte sich zu diesem Thema nicht festlegen und liess diese Pioniere in Rechtsunsicherheit. So entstand damals ein unüberschaubarer Haufen von Läden, welche sich an keine klar definierten Regeln zu halten hatten.

( Weltwoche/ Nr.50 2002  http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2002-50/artikel-2002-50-300-millionen-jo.html
Als die Zahl derart zunahm, so dass sich ein Export des Hanfes in die Nachbarstaaaten nicht mehr vermieden liess, wurde der Schweizer Staat von seinen Nachbarn aufgefordert, etwas gegen diesen Wildwuchs zu unternehmen. Anfang bis mitte der ersten Dekade des neuen Jahrtausends kam dann auch prompt die Wende. Nach erfolgreicher, erneuter Defamierung der Hanfpflanze durch Negative Studien über Themen wie zum Beispiel: Schizophrenie auslösendes Cannabis , http://www.elterngegendrogen.ch/downloads/eintabuwirdgebrochencannabiskonsumundschizophr.pdf  Verführung der Jugend und ultrapotenten Hanf etc.; schwang die Stimmung bei den Politikern entsprechend um 180 Grad in die andere Richtung. Diese angeheizte Stimmung  nutzten gewisse Staatsanwälte aus, indem sie an einem (heute dementierten) Treffen im Kanton Tessin den flächendeckenden ” Schlachtplan” gegen die gesamte Branche ausheckten. Danach wurde in der ganzen Schweiz das Unfassbare möglich: Nachdem sie mehr als 7 Jahre unbehelligt geduldet wurden, wurde jeder Hanfladen in der Schweiz von den Behörden geschlossen.” Hanf-Worker” jeder Art wurden verfolgt und Ihrer Existenz beraubt. Hunderte von Arbeitsplätzen gingen verloren und einige Millionen an Steuergeldern wurden für unverhältnismässige Polizeiaktionen verschleudert. Die verunsicherte und verängstigte Bevölkerung nickte nur mit dem Kopf, von der politischen und medialen Hetzjagd eingelullt. Nur ein ganz kleiner Teil der Hanf-Läden “überlebte”  diese beispiellose “Hexen- respektive Hanf-Jagd”. Sie haben Ihr Sortiment entsprechend angepasst und die Läden wieder eröffnet. Ein Teil dieser “Hanf-Worker” wurden zu “Hanf-Kämpfern” und lancierten 2004 die Hanf-Initiative : ” für eine vernünftige Hanf-Politik mit wirksamen Jugendschutz” . http://www.bag.admin.ch/themen/drogen/00042/index.html?download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCGdYF6f2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A–&lang=de 
Die für eine Volksabstimmung  notwendigen 100`000 beglaubigten Unterschriften wurden in einem immensen Kraftakt bis Ende 2005 gesammelt und am 13. Januar 2006 bei der Bundeskanzlei  in Bern eingereicht. Über diese Initiative wurde dann am 30. November 2008 vom Schweizer Stimmvolk abgestimmt. Doch wie schon fast nicht anders zu erwarten war, kam gleichzeitig auch noch die Abstimmung über die legale Heroinabgabe vors Volk. Dass man beide Vorlagen annehmen würde, war utopisch. Ein grossartig kalkulierter Schachzug der Hanfgegner. Und so lehnte das Schweizer Stimmvolk  aus Angst vor den Folgen die Hanf-Initiative ab, und nahm die Heroin-Abgabe an. Somit kamen die Junkies von der Strasse und das Bild der Schweizer Städte wurde von Ihnen nicht mehr gestört. Ausserdem dürfte die Schweizer Chemie-Lobby am hirnrissigen Ausgang dieser Abstimmung nicht ganz unbeteiligt gewesen sein.
Die Politik Ihrerseits nutzte diese neue Ausgangslage, um ein neues Betäubungsmittelgesetz zu verfassen, in welchem eine Verschärfung der Rechtslage gegenüber der Hanfpflanze beschlosssen wurde. Dies war nicht weiter verwunderlich, denn die politische und mediale Hetzjagd der letzten Jahre hatte ihren Zweck voll erfüllt. Aufgrund dieses verschärften Gesetzes, welches am 1.Juli 2011 in Kraft trat, ist es in der Schweiz sehr schwierig geworden, Hanf als Nutzpflanze anzubauen.
Wenn ich mich nun über die Grenzen hinweg umsehe, frage ich mich, wie es wohl in Österreich mit Ihrer Hanfpolitik weitergehen wird; oder Amerika, nach jahrelanger Duldung der medizinischen Abgabe von Hanf , soll jetzt plötzlich wieder alles verboten sein. Und auch in Holland mit Ihren “Weedpässen”, welche dafür sorgen sollen, dass nur noch Holländer in Coffeshops Ihr Weed beziehen können, ist in meinen Augen als Repressionsschritt einzustufen. Es gibt auch Länder wie Spanien oder Tschechien, welche einen etwas lockereren Umgang mit der Hanfpflanze hegen, aber wie lange noch?
Die weltweite Unsicherheit dieser Pflanze gegenüber ist beschämend und wenn es nicht so ernst wäre, müsste ich mich darüber totlachen.- Ihr könnt Probleme schaffen,  indem Ihr Dinge unmöglich macht, ja sogar verbietet, welche die Lösung für einige Eurer Probleme wären.  :-)
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SALE?

unreife Erdbeere

unreife Erdbeere

Ab und zu begleite ich meinen Meister beim Einkaufen. Ich bin immer wieder überwältigt vom Angebot, der Einrichtung und der Dekoration in den verschiedenen Einkaufszentren und Ladenlokalen. Da wo ich herkomme, gibt’s keine Läden und Einkaufszentren, wir haben zentrale Märkte, wo die Hersteller ihre Ware zum Tausch gegen Waren, die sie benötigen, aber nicht selbst herstellen können, anbieten. Dies ohne grosse Werbekampagnen oder Standdekorationen.

Ihr könnt euch vorstellen, dass solche Einkaufstouren für mich immer noch sehr ungewöhnlich sind. In der Vorweihnachtszeit glitzerte, glänzte und leuchtete es überall. Aus den Lautsprechern erklangen einer Gebetsmühle gleich immer die selben sogenannten Weihnachtsmelodien.

Nun, im Neuen Jahr glitzern zwar noch die einen oder anderen Weihnachtsdekos, aber hauptsächlich werde ich von den 4 grossen Buchstaben S-A-L-E, immer in rot oder organge gehalten, aus jeder Ecke angesprungen.  Zuerst habe ich mir überlegt ob die Buchstaben eine Abkürzung sein könnten. z.B. “Sofort alles liegengebliebene einkaufen” oder “Sofort auf Lager einkaufen”, irgendwie gab das aber keinen richtigen Sinn und ich fragte meinen Meister. Dieser erklärte mir dann, dass dies die englische Bezeichnung für den sogenannten “Ausverkauf” ist. Die Erklärung half mir noch nicht viel weiter und ich bat meinen Meister, mir das genauer zu beschreiben.

Dieser sagte mir, dass der eigentliche Sinn des Ausverkaufs darin besteht, die nicht verkauften Winterwaren günstiger anzubieten und so noch möglichst alle zu verkaufen, bevor die Frühlingsware eintrifft und den Platz benötigt. Deshalb habe sich das eingebürgert, dass jede Jahreszeit ihren Ausverkauf hat.

Okay, das scheint mir logisch, was mir aber nicht logisch erscheint, weshalb die Winterware dann schon mitten im Winter verbilligt verkauft wird. Der Winter dauert ja noch 3 Monate, wäre ja im Februar/März auch noch früh genug die Lager zu räumen?! Und, wenn wir schon dabei sind, was ich gar nicht begreife, weshalb warten die Menschen dann nicht bis nach Weihnachten um die Geschenke einzukaufen – das würde sie doch viel weniger kosten. Unbegreiflich, da jammern alle, Weihnachten sei so teuer und wenn sie etwas dagegen unternehmen könnten, tun sie es nicht, nur weil sie dann länger auf etwas warten müssten. Mein Meister meinte, es handle sich hier um ein ganz ausgeklügeltes Verkaufssystem, dass sich auf die natürliche Ungeduld und die angezüchtete Konsumsucht der Menschen verlässt.

Diese Erklärung hat mich geschockt! In gewisser Weise habe ich die Menschen bisher immer für eine sehr clevere, intelligente und aufgeweckte Spezies gehalten. Doch dies lässt mich an eurem gesunden Menschenverstand zweifeln. Ganz ehrlich, wenn ihr doch schon wisst, dass ihr manipuliert werdet, weshalb tut ihr dann so wenig dagegen???

“High!” Häuptling Hempwater hat für heute gesprochen.

 

 

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Chief Hempwater gibt sich die Ehre

Florius Sativus Hempwater

Chief Hempwater

Ich grüsse Euch Menschen, die auf dem Blauen Planeten leben. Mein Name ist Florius Sativus Hempwater, in meiner Welt bin ich oberster Träger des Sunshine-Effects. Vor genau 100 Monden wurde ich vom grossen Hanfgeist Cannabius Indikus Imperialis Maximus ausgesandt, um den Menschen den Sunshine-Effect zu bringen.

Ich suchte lange nach einem offenen Geist, der für diese Mission bereit war. In einer malerischen Berggegend wo sich die Bewohner mit Käse, Schokolade und Bankgeschäften über Wasser halten, traf ich auf den Mann, den ich gesucht hatte. Ein Freigeist, der eine neue Herausforderung suchte. Ich erschien ihm im Traum (um ihn nicht zu erschrecken) und erklärte ihm, dass ich ihm helfen könnte, seine Vision; den Menschen Gutes zu tun, in Tat umzusetzen. Ich übermittelte ihm die Idee, ein Hanfwasser zu produzieren, dass einfach dazu da ist, den Durst zu löschen und den Sunshine-Effect zu verbreiten.

Ich hatte mich in meinem Auserwählten nicht getäuscht. Er setzte sich mit Spezialisten (was immer das auch sein mag) zusammen und entwickelte innert weniger Monde das einzige Tafelwasser mit Sunshine-Effect. Er nannte es GOLOSA (bedeutet, soviel ich weiss, die Gierige) und gab eine Testabfüllung in Auftrag. Da ich unbedingt dabei sein wollte, wenn GOLOSA zum ersten Mal in die Flasche gefüllt wurde, begleitete ich meinen Schützling in die Abfüllerei. Eine folgenschwere Entscheidung; beim Mischprozess muss ich zu nahe herangeflogen sein… – und: Schwupps! wurde ich auch dazu gemischt und in
eine Flasche abgefüllt. Deckel drauf und ich war gefangen.

Anfangs war ich noch nicht so beunruhigt, ich dachte: Bald wird jemand die Flasche öffnen und trinken wollen, dann kann ich raus. Doch das war ein Irrtum. Denn, ich hatte ausgerechnet die Flasche erwischt, welche als Erinnerung auf die Seite gestellt wurde. Da sass ich nun in meinem Gefängnis auf dem Regal im Büro meines Auserwählten und sah zu, wie immer mehr Menschen zum Sunshine-Effect fanden. Ich freute mich riesig darüber, hätte ich doch so gerne mitgeholfen! Aber ich sass ja fest.

Dann endlich, vor 4 Monden geschah das Wunder! Die Flasche wurde im Zuge einer Büro-Entrümpelungs-Aktion gefunden und geöffnet! Yeah! Ich war frei und lernte endlich meinen Auserwählten kennen. Er heisst übrigens Burkhard Meyer-Börnecke und ich nenne ihn fortan „Meister“, so wie sich das für einen „Flaschengeist“ gehört. Wir haben zusammen ein eisgekühltes GOLOSA getrunken und uns lange unterhalten. Dabei hat er mir übrigens den Titel „Chief Hempwater“ verliehen und mich offiziell zum GOLOSA-Flaschengeist ernannt.

Ich habe in den 7 Jahren (ich weiss heute, dass ihr nicht in Monden rechnet), die ich in der Flasche verbracht habe, viel über die Erde und ihre Bewohner erfahren und gelernt. Sie faszinieren mich, weil sie immer für eine Überraschung gut sind. Deshalb hab ich beschlossen noch ein Weilchen hier zu bleiben. Ich will dem Meister helfen, den Sunshine-Effect weiter zu verbreiten, die Menschen studieren und meine Beobachtungen niederschreiben.

Mein Meister ist begeistert von der Idee, dass ich hierbleibe. Allerdings ist er der Meinung, dass ich meine Beobachtungen mit den Menschen teilen sollte, deshalb hat er mir dieses Blog eingerichtet. Hier werdet ihr künftig meine Beobachtungen, Gedanken und
Geschichten lesen, weiterteilen und kommentieren können.

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